Katia Ledoux

Vita

Die junge französische Mezzosopranistin Katia Ledoux kam als Kind nach Österreich, wo sie 2008 den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb Prima la Musica bekam. 2017 wurde sie Finalistin des Ferruccio-Tagliavini-Wettbewerbs in Deutschlandsberg und 2018 erhielt sie das prestigeträchtige Bayreuth-Stipendium sowie den Niederländischen Pressepreis bei der International Vocal Competition in ’s-Hertogenbosch. Für die Saison 2019/20 ist die Mezzosopranistin Mitglied im Internationalen Opernstudio Zürich.

Derzeit studiert sie bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz.

Auf der Bühne war sie unter anderem als Maddalena in Verdis „Rigoletto“ (Passion Opera Festival 2013), als Marcellina in „Le Nozze di Figaro“ von Mozart (Stadttheater Schaffhausen, Kammeroper Schönbrunn, Orangerie Schönbrunn, Theater Vöcklabruck, Palais Eschenbach, Casino Baumgarten, Sommerserenaden Graz, Stadttheater Wels, …), als Gräfin von Schwabbel, die böse Stiefmutter, in der deutschen Übersetzung von „Cendrillon“ von Massenet (Kinderoper Jennersdorf 2014), als Zita in Puccinis „Gianni Schicchi“ (Schlosstheater Schönbrunn, Frühling 2015), als Nerone in „L’incoronazione di Poppea“ von Monteverdi (MDW Produktion, Herbst 2015), als Ganymed in „Die schöne Galathée“ von Suppé (MDW Produktion, Herbst 2016), als Sulpice in Donizettis „La fille du régiment“ (Kinderoper Jennersdorf 2016), als Dorabella in „Così fan tutte“ von Mozart (KUG Produktion 2018) und als 1. Priorin in „Les dialogues des carmélites“ von Poulenc (MumuTh 2018). 2019 debütiert Katia Ledoux in Amsterdam als Geneviève in „Pelléas et Mélisande“ an der Dutch National Opera, mit dem Concertgebouw-Orchester.

In Graz debütierte sie im Juni 2017 unter der Leitung von Dirk Kaftan als Frau von Luber in „Der Silbersee“ von Kurt Weill im MUMUTh. Für den Steirischen Herbst hat sie die Oper „Electric Dreams“ von Matthew Shlomowitz 2017 uraufgeführt. Im selben Jahr debütierte sie an der Oper Graz als Mutter in „Amahl and the night visitors“ von Gian Carlo Menotti.

Im Frühjahr 2014 wurde sie ausgewählt, bei einer Gedenkveranstaltung im Österreichischen Parlament die Oper „Brundibár“ von Hans Krása aufzuführen.

In das Sprechtheater schnupperte sie, als sie im Sommer 2016 bei den Festspielen in ReichenauDie Katze auf dem heißen Blechdach“ unter der Regie von Beverly Blankenship auftrat. Im Sommer 2018 kehrte sie zurück zum traditionsreichen Festspiel in Reichenau mit einer neuen Inszenierung von Blankenship in einem weiteren Stück von Tennessee Williams: „Endstation Sehnsucht“.

Als versierte Liedsängerin konnte die Mezzosopranistin schon international begeistern und wurde sowohl in Österreich als auch in Deutschland, Frankreich, Russland und den Niederlanden eingeladen zu singen. Ihr Lehrer für Liedgestaltung ist Prof. Joseph Breinl.

Frühere Coaches, Mentoren und Inspirationsquellen der Mezzosopranistin sind Bernhard Adler, Rannveig Braga, Thilo Dahlmann, Julius Drake und Matthias Lademann.

Einige Dirigent_innen, mit denen sie auftreten durfte*:
Boris Brinkmann, Roger Diaz-Cajamarca, Frank Cramer, Hartmut Haenchen, Wolfgang Hattinger, Marie Jacquot, Dirk Kaftan, Guido Mancusi, Peter Marschik, Marcus Merkel, Filip Paluchowski, Rui Rodrigues, David Schlager, Raimonda Skabeikaitè, Svetlomir Zlatkov, Stéphane Denève, Aldert Vermeulen, Jakub Hrůša, Laurence Cummings, …

Einige Pianist_innen, mit denen sie auftreten durfte*:
Stacey Bartsch, Stipe Bilić, Pedro Costa, Sascha El Mouissi, Marek Jancović, Tatjana Maksimova, Lyndsi Maus, Magdalena Moser, Rasikamon Siyapong, Andreas Wildner, Hedayet Dejddikar, …

Einige Regisseur_innen, mit denen sie arbeiten durfte*:
Beverly Blankenship, Lorenzo Fioroni, Daniel Foky, Marie Helle, Philipp M. Krenn, Reto Nickler, Benjamin Prins, Michael Temme, Katharina Thoma, René Zisterer, Olivier Py, Dmitri Tcherniakov, …

* Listen sind alphabetisch geordnet.

Stand: Februar 2019

Katia Ledoux

Booking agent

Olivier Lallouette

TACT International Art Management

lallouette@tact4art.com

+31 633 04 24 94